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Triggerpunktbehandlung

Triggerpunktschmerzen:

Neben Wirbelblockierungen sind häufig fixierte Triggerpunkte Ursache therapieresistenter Schmerzen.
Der Name ist auf das englische „to trigger“ (auslösen - abfeuern) zurückzuführen und beschreibt die unmittelbare Schmerzauslösung durch Druck, Infiltration oder Nadelstich (jump sign).

Triggerpunktdiagnostik:

Triggerpunkte und Wirbelblockierungen können durch bildgebende Verfahren wie Röntgen, CT oder Kernspinuntersuchungen (MRT) nicht dargestellt werden.
Die Feststellung kann ausschließlich durch eine klinische Untersuchung erfolgen

Triggerpunktbehandlung:

1. Medikamentöse Therapie:
Übliche Behandlungen für myofasziale Schmerzen mit NSAR (Ibuprofen, Naproxen, Diclofenac), Paracetamol, Novaminsulfon, Muskelrelaxantien oder Opiaten sind bei fixierten Triggerpunkten nicht ursächlich und anhaltend wirksam.

2. Physiotherapie:
Manuelle Therapie und Krankengymnastik sind in der Regel bei chronifizierten Triggerpunktschmerzen nicht ausreichend wirksam. Osteopathische Verfahren behandeln gezielt vorhandene Triggerpunkte und können diese effektiv auflösen. Osteopathie ist keine Vertragsleistung der gesetzlichen Krankenkassen und daher nur als Privatleistung für gesetzlich versicherte Patienten möglich. Allerdings sind Krankenkassen zunehmend bereit, in begrenztem Umfang osteopathische Behandlungen zu unterstützen. Eine diesbezügliche Anfrage bei Ihrer Kasse ist daher in jedem Fall zu empfehlen
3. Alternative Verfahren zur gezielten Triggerpunktbehandlung
- Triggerpunktakupunktur (Dry Needling)
- Triggerpunktinjektionen
- Stoßwellentherapie
Voraussetzung für einen Therapieerfolg ist die exakte Triggerpunktlokalisation und -behandlung
Typische Triggerpunktreaktionen bei Stimulation sind:
- Starker lokaler Druckschmerz (Jump sign)
- Schmerzfortleitung
Triggerpunktbehandlungen mit den genannten Verfahren werden ebenfalls von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen und nur als private Igelleistungen erhältlich - in Einzelfällen unverhältnismäßig überteuert (z.B. GOÄ Nr. A 1800 für Stoßwellentherapie)

Unterlindener Behandlungsprogramm für Triggerpunktschmerzen:

Wir sehen die besten Behandlungserfolge bei osteopathischer TP-Druckbehandlung in Kombination mit anschließener TP-Akupunktur.
Triggerpunktbehandlungen erfolgen auf Patientenwunsch nach privatärztlicher Vereinbarung