Stoßwellentherapie - Indikationen
Insertionstendopathien (Sehnenansatzschmerzen)
Es handelt sich um schmerzhaft chronifizierte Reiz- und Entzündungszustände an Sehnen und Muskelansätzen mit therapieresistenten Verläufen. Insertionstendopathien werden häufig als Schmerzursache nicht erkannt. Sie sind weder durch Laboruntersuchungen noch durch bildgebende Diagnostik (Röntgen, Computer- und Kernspintomographie) fassbar. Insertionstendopathien können ausschließlich durch eingehende Anamneseerhebung und körperliche Untersuchung festgestellt werden. Typische und häufige Beschwerdebilder sind Tennisellenbogen- und Fersenspornschmerzen. Auch anhaltende und zunächst therapieresistente Schmerzen können häufig mit einer Stoßwellentherapie erfolgreich behandelt werden.
Myofasziale Triggerpunktsyndrome
Therapieresistente Muskelschmerze können durch aktivierte Triggerpunkte bedingt sein. Es handelt sich um schmerzhafte und verhärtete Skelettmuskelareale. Bei Stimulation durch Druck, Infiltration oder Nadelstich werden ausstrahlende Schmerzen ausgelöst (referred pain). Triggerpunkte sind häufige Ursache muskulärer Dysfunktion und therapieresistenter Muskelschmerzen. Triggerpunktsyndrome neigen zu Chronifizierung und sind in diesem Stadium selten durch physiotherapeutische Behandlungen allein erfolgreich zu therapieren. Auch bei Triggerpunkten sind Laboruntersuchungen und bildgebende Diagnostik nicht weiterführend.
Schmerzen bei Rhizarthrose
Schmerzhafte, aktivierte Arthrosen in den Daumensattelgelenken (Rhizarthrose) können in vielen Fällen erfolgreich und anhaltend mit einer fokussierten Stoßwellentherapie behandelt werden.