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Komplexe supraspinale Sensibilisierung (KOSS)

Eine anhaltende, komplexe supraspinale Sensibilisierung mit Beteiligung zahlreicher Hirnzentren kann durch schwere aktuelle bio-psycho-soziale Belastungen, anhaltende Schmerzen oder körperliche und seelische Traumatisierungen in der Lebensgeschichte entstehen. Schwere Traumatisierungen gehen einher mit dem Erleben massiver Destabilisierung und vitaler Bedrohung als direkt Betroffener, Beobachter oder Verursacher („Mentales Tribunal: Opfer, Zeuge, Täter“). Bei diesen Patienten lassen sich gehäuft in der Lebensgeschichte schwere Schmerz- und Gewalterfahrungen, Missbrauch, vital bedrohliche Situationen und gravierende psychische Verletzungen und Destabilisierungen nachweisen. Anhaltende komplexe supraspinale Sensibilisierung ist unbehandelt nicht mehr spontan reversibel und manifestiert sich in der klinischen Trias von psychischer Instabilität (Angst, Depressivität), vegetativer Instabilität (funktionelle organische Beschwerden) und erhöhter Schmerzbereitschaft (z. B. Ganzkörperschmerz). Das Modell einer komplexen, supraspinalen Sensibilisierung trägt ganz wesentlich zum Verständnis chronischer und therapieresistenter Schmerzerkrankungen bei. Es wurde in dieser Form von Dr. Bonorden entwickelt und erstmalig im Rahmen der schmerztherapeutischen Fortbildungen des Interdisziplinären Schmerzforums Freiburg (ISF) am 6. Dezember 2006 vorgestellt („Komplexe supraspinale Sensibilisierung (KOSS) – Ein Modell für chronische Schmerzerkrankungen“).

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